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Der Ruhestands-Cashflow-Check
Dreizehn Fragen, fünf Zahlen, automatisch gerechnet. Er zeigt dir die Größenordnung deiner Lücke und ob überhaupt Handlungsbedarf besteht: eine Momentaufnahme, bewusst begrenzt.
Am Ende hältst du eine monatliche Auszahlungssumme in der Hand. Schriftlich, gegen drei historische Krisen zurückgerechnet, mit Regeln für den Tag, an dem die Kurse fallen. Danach endet die Zusammenarbeit, ohne Verlängerung und ohne laufende Gebühr.
Mein Vater war sein Leben lang selbständig. Er hat immer darauf hingearbeitet, dass am Ende genug für den Ruhestand da ist. Als der Moment gekommen war, konnte er ihn nicht mehr erleben.
Mehr möchte ich hier nicht darüber schreiben. Aber das ist der Grund, warum aus allgemeinem Vermögensaufbau bei mir die Ruhestandsplanung geworden ist. Wer erst anfängt zu planen, wenn der letzte Arbeitstag im Kalender steht, plant zu spät.
Deshalb fange ich nicht bei der Rendite an, sondern bei der Frage, was du dir eigentlich leisten können willst. Die Reise. Der Umbau. Die Zeit mit den Enkeln. Und ob dein Partner versorgt ist, wenn dir etwas passiert.
In über 150 Videos und mehr als tausend Gesprächen ist mir dabei immer dieselbe Lücke begegnet: Es ist Vermögen da, oft mehr, als die Leute denken. Aber niemand hat je aufgeschrieben, wie daraus ein monatliches Einkommen wird, das auch eine Krise übersteht. Es gibt einen Depotauszug, einen Rentenbescheid und ein Bauchgefühl. Was fehlt, ist ein Blatt Papier, auf dem die Zahl steht.
„Ein Ruhestandsplan ist nicht dafür da, eine Zahl zu optimieren. Er ist dafür da, dass du früh genug weißt, was möglich ist, und die Jahre danach auch wirklich genießen kannst."
Deshalb schreibe ich diesen Plan selbst, von Hand, für jeden Mandanten einzeln. Kein Rechnerausdruck, keine Vorlage mit ausgetauschten Zahlen. Genau deshalb gibt es davon auch nicht beliebig viele gleichzeitig.
Christopher Hellermann Zertifizierter Finanzanlagenfachmann · Kaufmann für Versicherungen & Finanzen
Ausschüttungen schwanken, Steuern gehen ab, die Krankenversicherung kommt dazu. Was dann noch fehlt, muss aus geplanten Verkäufen kommen, und die brauchen eine Reihenfolge, einen Zeitplan und eine Regel für den Fall, dass die Kurse gerade unten stehen. Genau dieser Teil fehlt in fast jedem Depot, das ich sehe.
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Dreizehn Fragen, fünf Zahlen, automatisch gerechnet. Er zeigt dir die Größenordnung deiner Lücke und ob überhaupt Handlungsbedarf besteht: eine Momentaufnahme, bewusst begrenzt.
Das Mandat
Dein Fall, von Hand: Renten, Vermögen, Ausschüttungen, Ausgaben und Krankenversicherung in einem Dokument zusammengeführt, mit einer Auszahlungssumme, die drei durchgerechnete Krisen hinter sich hat, und Regeln, die auch dann noch gelten.
Wo du stehst, entscheidet über die Leitfrage des ganzen Mandats. Woher dein Einkommen kommt, entscheidet über drei Kapitel: Einkommen, Krankenversicherung und das, was für deinen Partner bleibt. Der Rest ist für alle gleich.
Ausgangslage 1
Die Leitfrage lautet: Reicht es, und ab wann? Du planst vorwärts. Das größte Risiko liegt noch vor dir: Fallen die ersten Jahre deiner Entnahme mit fallenden Kursen zusammen, hat das für den Rest deines Lebens Folgen. Genau dagegen wird gerechnet.
Ausgangslage 2
Die Leitfrage lautet: Entnehme ich zu viel, und seit wann? Zusätzlich nehmen wir auf, was du in den letzten 24 Monaten tatsächlich entnommen hast, aufgeschlüsselt nach Quelle. Diese Zahl rechnet dir sonst niemand rückwärts aus, und sie ist meist die wichtigste des ganzen Mandats.
Wir arbeiten uns an diesen Fragen entlang:
Der aufwendigste der drei Wege. Die Fragen:
Wir arbeiten uns an diesen Fragen entlang:
Und wenn dein Leben nicht in eine dieser Spalten passt? Der Beamte mit zwölf Angestelltenjahren, der Selbständige mit Beitragszeiten aus den Neunzigern, der Angestellte mit Nebengewerbe: Genau das ist der Normalfall. Zusätzliche Zeiten kommen in die Inventur, ohne dass sich am Ablauf etwas ändert.
Du wartest nicht sechs Wochen und bekommst dann alles auf einmal. Nach Woche 1 steht eine Spanne, deine Spanne, aus deinen Zahlen. Ab da wird sie nicht später, sie wird genauer. Die Termine legen wir gleich zu Beginn gemeinsam fest.
Alles auf einen Tisch: Renten und Anwartschaften, Depots, Konten, Immobilien, Verträge, Ausgaben. Du bekommst vorher eine Unterlagenliste und arbeitest sie in drei bis vier benannten Sitzungen ab. Aufhören und später weitermachen ist ausdrücklich vorgesehen. Zum Schluss hakst du ein gedrucktes Kontrollblatt gegen deine eigenen Auszüge ab.
Aus Vermögen wird Einkommen: Was zahlt welche Quelle ab wann, was davon bleibt nach Steuern, und was die Krankenversicherung kostet. Die Krankenversicherung bekommt ein eigenes Kapitel, weil der Unterschied zwischen den Varianten größer ist als alles, was eine Depotoptimierung je einbringt.
Deine Zahl geht durch drei benannte historische Krisen. Für jede bekommst du drei Antworten: auf welchen Betrag deine Auszahlung gesunken wäre, wie viele Monate dein Cash-Topf getragen hätte und ab wann es wieder normal weitergegangen wäre.
Jetzt legst du fest, was passiert, wenn es passiert: bei welchem Depotstand die Auszahlung sinkt, ab wann sie wieder steigen darf, wann der Inflationsausgleich ausgesetzt wird. In Euro, nicht in Prozent, damit du es im Ernstfall gegen deinen Depotauszug halten kannst, ohne zu rechnen.
Der Fahrplan: was zuerst, was danach, was bewusst so bleibt, wie es ist. Bist du schon im Ruhestand, wird daraus ein Korrekturfahrplan: was änderst du sofort, was später, was darf bleiben. Dazu die Fragen an deinen Steuerberater, fertig formuliert.
Wir gehen das fertige Dokument durch, alle offenen Punkte sind beantwortet und stehen als eigenes Kapitel darin. Auf Wunsch mit deinem Partner gemeinsam, und mit einem zusätzlichen Klärungstermin, wenn danach noch etwas offen ist.
Kein Foliensatz, kein Auswertungs-PDF aus einem Rechner. Ein geschriebenes Dokument, in dem jede Zahl ihre Herkunft mitbringt: Beleg oder deine Schätzung, mit Datum. Was auf einer Schätzung beruht, ist als ungeprüft gekennzeichnet, auch dann, wenn es unbequem aussieht.
Alles, was du hast und brauchst, konsolidiert auf wenigen Seiten, inklusive deiner tatsächlichen Entnahme, wenn du bereits im Ruhestand bist.
Welche Quelle ab wann was zahlt, brutto und netto, mit Übergangsphasen statt eines binären Stichtags.
Eigenes Kapitel statt einer Zeile in den Ausgaben, weil hier über Jahrzehnte die größten Beträge hängen.
Deine Auszahlung durch drei historische Krisen zurückgerechnet, je Szenario mit denselben drei Antworten.
Zwei konkrete Depotstände für die nächsten zwölf Monate: ab wann die Auszahlung sinkt, ab wann sie steigen darf.
Je nachdem, wo du stehst: der Weg hinein oder die Korrektur dessen, was bereits läuft.
Fertig formulierte Fragen mit Frist und Adressat. Wir rechnen hier bewusst nichts, sondern stellen die richtigen Fragen.
Alles, was du unterwegs gefragt hast, gesammelt und beantwortet an einer Stelle, statt verstreut in E-Mails.
Eine Seite
Dein Crash-Drehbuch: was du tust, in welcher Reihenfolge, und was du ausdrücklich nicht tust. Gehört in den Ordner, nicht in ein Dokument, das du im Ernstfall erst suchen musst.
Zwei bis vier Seiten
Geschrieben an deinen Partner, nicht über ihn. Für den Tag, an dem er diese Seiten am wenigsten lesen will. Mit Instituten und Ansprechpartnern, aber ohne Konto- und Depotnummern; wo die liegen, steht darin.
Die letzte Seite
Jede Zahl, die altert, mit „geprüft am" und „prüfen bis". Der Plan terminiert seine eigene Wiedervorlage, und zwar bei dir. Eine laufende Überwachung durch mich findet nach Woche 6 nicht statt.
Für jedes Mandat dieselben drei Verlaufspfade, mit benannter Datenquelle. Und für jeden Pfad dieselben drei Antworten: auf welchen Betrag deine Auszahlung gesunken wäre, wie viele Monate dein Cash-Topf getragen hätte, ab wann es wieder normal weiterging.
Szenario 1 · 2000 bis 2002
Das Platzen der Technologieblase, der lange und zähe Bärenmarkt. Er ist der Härtetest für den Ruhestandsbeginn: Wer ausgerechnet dann anfängt zu entnehmen, verkauft Jahr für Jahr in einen fallenden Markt hinein.
Szenario 2 · 2007 bis 2009
Die Finanzkrise. Der Rückgang zog sich über rund anderthalb Jahre, seine heftigste Phase spielte sich im Herbst 2008 innerhalb weniger Wochen ab. Der Härtetest für dein Crash-Drehbuch, nicht für dein Depot, sondern für die Frage, ob du deine eigenen Regeln durchhältst, während die Nachrichten anderes nahelegen.
Szenario 3 · 1973 bis 1982
Zehn Jahre, in denen das Geld deutlich an Kaufkraft verlor. Der Härtetest für die Kaufkraft deiner Auszahlung, das Szenario, das Ruheständler tatsächlich trifft und das kein automatischer Auszahlplan rechnet, weil die Kursgrafik dabei gut aussieht.
Die Datenquellen, damit du jede Zahl nachschlagen kannst. Die beiden Kursverläufe rechne ich auf dem MSCI World Net Total Return in Euro, die Geldentwertung auf dem Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts. Reihe und Zeitraum stehen mit im Dokument. Für die siebziger Jahre gibt es bewusst keinen Kursverlauf in Euro: Den Euro gab es damals nicht, und eine umgerechnete Reihe wäre genauer, als sie sein kann. In diesem Szenario geht es um die Kaufkraft, und dafür genügt der Preisindex.
Wir rechnen zurück, wir prognostizieren nicht. Diese Szenarien sagen dir, wie es dir mit deinem Regelwerk in diesen Krisen ergangen wäre. Was als Nächstes kommt, sagen sie dir nicht. Die nächste Krise wird anders aussehen als jede von diesen. Dieser Satz steht nicht im Kleingedruckten, er steht im Kapitel.
Diese Liste steht hier, weil sie später auch in der Auftragsbestätigung steht. Wer sie erst dort liest, hat sie zu spät gelesen.
Das sind die Themen, über die ich in Mandaten am häufigsten spreche. Aufgeschrieben, damit du sie in Ruhe nachlesen kannst, bevor wir reden.
Der Anfang
Was du brauchst, was schon da ist, und was die Differenz für dein Depot bedeutet.
Entnahme
Warum die bekannteste Faustformel aus US-Daten stammt und was davon hier übrig bleibt.
Steuern
Was beim Verkauf wirklich besteuert wird und warum das weniger ist, als die meisten denken.
Das größte Risiko
Warum dieselbe Durchschnittsrendite zu völlig verschiedenen Depots führen kann.
Puffer
Wie viel Geld greifbar liegen sollte, damit du nie zur Unzeit verkaufen musst.
Ausschüttungen
Was für die Idee spricht, was dagegen, und wo der Denkfehler bei „nur die Zinsen" liegt.
Vorbereitung
Ab wann, wie viel, und warum die Antwort selten eine einzelne Prozentzahl ist.
Danach
Was beim Übergang passiert und was Angehörige praktisch von dir brauchen.
Abzüge
Was von der Rente abgeht, warum die Betriebsrente zehn Jahre lang extra kostet.
Fixkosten
Warum die Beiträge steigen und was du dagegen tun kannst, bevor es so weit ist.
Nein, jedenfalls nicht ehrlich. Zwischen den Terminen liegt Arbeit: Unterlagen kommen nach, Zahlen werden gegen Belege geprüft, drei Krisen werden gegen deine Regeln durchgerechnet. Und du brauchst Zeit zum Nachdenken. Der Rhythmus sorgt dafür, dass beides stattfindet. Deine Zahl steht trotzdem schon nach Woche 1 als Spanne im Raum.
Ja, und für dich ändert sich eine Sache im Ablauf: Wir nehmen zusätzlich auf, was du in den letzten 24 Monaten tatsächlich entnommen hast, aufgeschlüsselt nach Quelle. Diese Zahl rechnet dir sonst niemand rückwärts aus. Aus dem Umsetzungsfahrplan wird dann ein Korrekturfahrplan: was änderst du sofort, was später, was darf bleiben.
Im Plan steht keine Produktempfehlung. Am Ende steht allerdings eine Frage, die sich nicht vermeiden lässt: Wer führt deine Regeln aus? Darauf gibt es drei Antworten: du selbst mit Checkliste, deine Bank oder dein bestehender Berater, oder eine laufende Vermögensverwaltung. Die dritte biete ich selbst an, daran verdiene ich laufend. Das steht so auch im Dokument, die drei Wege stehen gleichrangig nebeneinander, und eine Entscheidung wird im Abschlussgespräch nicht verlangt.
Nichts. Die Zusammenarbeit endet mit der Übergabe: kein Abo, keine Kündigungsfrist, keine laufende Betreuung. Auf der letzten Seite steht, welche Zahl wann altert und bis wann sie geprüft sein sollte; zuständig dafür bist du. Eine laufende Überwachung durch mich findet nicht statt. Willst du den Plan später aktualisieren, ist das ein neues, eigenes Mandat.
Nein, beides nicht, und beides darf ich auch nicht. Deshalb gibt es ein eigenes Kapitel mit fertig formulierten Fragen an deinen Steuerberater, mit Frist und Adressat, damit du sie nur noch weiterreichen musst. Dasselbe Muster gilt für Fragen an einen Notar.
Die Inventur in Woche 1 ist deine Arbeit: Renteninformation, Depot- und Kontoauszüge, Versicherungsunterlagen, eine ehrliche Ausgabenaufstellung. Du bekommst vorher eine Unterlagenliste und arbeitest sie in drei bis vier benannten Sitzungen ab. Aufhören und später weitermachen ist ausdrücklich vorgesehen. Danach liegt die Arbeit überwiegend bei mir.
Ein einmaliges Honorar, Rechnung und Überweisung wie beim Steuerberater: keine Provision, kein Abo, keine laufende Gebühr. Wie hoch es ausfällt, hängt von deiner Situation ab: wie viele Einkommensquellen und Verträge zusammenkommen, wie aufwendig die Inventur wird, ob wir vorwärts planen oder eine laufende Entnahme korrigieren. Das erarbeiten wir im ersten Gespräch gemeinsam, zusammen mit der ehrlichen Einschätzung, ob sich der Aufwand für dich überhaupt lohnt. Das Gespräch selbst kostet dich nichts.
Wir schauen uns kurz an, wo du stehst und worum es dir geht. Passt es fachlich und wirtschaftlich nicht, sage ich dir das im selben Gespräch. Das ist der häufigere Ausgang, und er kostet dich nichts.
Schreib mir kurz, ob du vor dem Ruhestand stehst oder schon drin bist, und wie ich dich erreichen kann.